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Stadt Königsbrunn  |  E-Mail: info@koenigsbrunn.de  |  Online: http://www.koenigsbrunn.de

Lechfeldmuseum Königsbrunn

Lechfeldmuseum
Lechfeldmuseum Königsbrunn

Das Lechfeldmuseum zeigt anhand von 4500 Exponaten den bäuerlichen Alltag der Gründungssiedler, die Wohnverhältnisse und die Kleidung der früheren Bewohner des Lechfeldes.

 

Königsbrunn ist eine junge Stadt. Im Jahre 1833 wurden "auf Geheiß der Königlichen Regierung von Schwaben und Neuburg" zwei Brunnen "zur Labung von Mensch und Tier" gegraben. Drei Jahre später errichteten die ersten Siedler bei den Königsbrunnen ihre Häuser.


Wie Menschen im Laufe dieser Jahrhunderte gelebt, gearbeitet und gefeiert haben, ist eine beeindruckende Kulturleistung. Kultur nicht im Sinne eines elitären Kunstgenusses, sondern als Lebenskunst, ja Überlebenskunst von Menschen, die ihre jeweilige Zeit gestaltet und verändert haben.

 

Unser Lechfeldmuseum zeigt die Faszination des technischen Fortschritts und die damit verbundene Verbesserung der Lebensqualität im Laufe der Geschichte. Es dokumentiert aber ebenso das Schwinden überlieferter Lebens- und Arbeitswelten.


Wir möchten Sie mit diesen Seiten über die Bandbreite der Exponate informieren und Sie einladen, diese historische Sammlung bei freiem Eintritt zu besuchen.

 

Bitte unbedingt einen Besuchstermin vereinbaren. Ein Anruf im Kulturbüro genügt.

 

Lebensbereich Arbeiten


Lechfeldmuseum

Ein Großteil unserer Vorfahren arbeitete in der Landwirtschaft. Der Zusammenhang von Arbeit und Broterwerb war unmittelbar erlernbar. Säen, Pflegen und Ernten bildeten die prägenden Elemente des täglichen Lebens.

Die Erfahrung der harten Arbeit, aber auch "Bauernschläue" ließen immer perfektere Wagen, Pflüge und Werkzeuge entstehen.

Wer kein Ackerland hatte, widmete sich einem Handwerk. Wie mühsam und gleichzeitig perfekt Schuster, Schneider und Wagner früher gearbeitet haben wird in unserem Lechfeldmuseum anschaulich dargestellt.

 

 

Lebensbereich Wohnen

LechfeldmuseumDie original eingerichtete Wohn- und Schlafstube präsentiert sich im Lechfeldmuseum so realistisch, als ob jeden Moment die Bäuerin oder der Bauer des 19.Jahrhunderts erscheinen würde.

 

Von Einrichtung über Haushaltsgeräte bis hin zu Spielsachen der Kinder; Sie finden viele interessante Exponate. So haben wir in unserem Museum unter anderem eine der ersten Käthe-Kruse-Puppen.

Besonders beeindruckend gerade für jüngere Besucher ist eine vollständig eingerichtete Schulstube aus den Jahren, in denen die allgemeine Schulpflicht eingeführt wurde.

 

Lechfeldmuseum

 

Lebensbereich Feiern

Je härter das Leben, desto intensiver das Feiern. Das tägliche Leben war eingebunden in einen tiefen christlichen Glauben. Dieser Glaube regelte auch die Zeiten von Arbeit und Muße. Sonntagsarbeit war strengstens untersagt. Lechfeldmuseum

 

Die Sonntagskleider und Trachten signalisierten Herkunft und Stand. Festtagsgewänder konnten damals aber nur bedingt gewaschen werden und wurden daher gelegentlich zum Domizil für Ungeziefer. Aber mit einer originellen Flohfalle haben unsere Vorfahren auch hier Ihren Erfindergeist unter Beweis gestellt.

Sie sehen also, es lohnt sich auf jeden Fall unser Lechfeldmuseum zu besuchen. Erleben Sie die Zeit unserer Vorfahren!

Lechfeldmuseum

 

 

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