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Pfad der Sinne
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Der Park der Sinne im Sport- und Freizeitpark Königsbrunn


Riechen, fühlen, wahrnehmen und erleben - Attribute, die zutreffend das Angebot im 'Park der Sinne' charakterisieren. Dabei sollen stark duftende Pflanzen den Riechsinn herausfordern und eine intensive Wahrnehmung der Natur ermöglichen, ein Barfußpfad den Tastsinn prüfen und eine gesundheitsfördernde Freizeitaktivität darstellen. Weitere Elemente wie das runderneuerte Kneippbecken sowie eine Tautretwiese sollen den Park als Gemeinschaftserlebnis ermöglichen und den Gemeinschaftssinn stärken.
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So beschreibt es Franz-Josef Eger der Landschaftsarchitekt. Der hat im Auftrag des Stadtrates diesen Park, in enger Zusammenarbeit mit dem Bauamt der Stadt und dem Stadtbaumeister, verwirklicht. Im Anschluss an die Kinderstadtratssitzung im Rahmen des gerade begonnenen Ferienprogramms der Stadt Königsbrunn hat 1. Bürgermeister Ludwig Fröhlich die jüngsten eingeladen bei der Übergabe an die Bevölkerung dabei zu sein.
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Der Barfußpfad war ein bis dahin für die meisten unbekanntes Gefühl.
Neben dem Mund und den Händen stellen auch die Füße ein Zentrum des Tastsinns dar. Wahrnehmungen wie Druck, Wärme und Kälte, Wohlbehagen und Schmerz werden über die Nerven an das Gehirn weitergeleitet. Was mit Schuhen kaum zu empfinden ist, wird barfuß zum unvergesslichen Erlebnis. Durch das kalte Wasser des Kneippbeckens erfrischt und sensibilisiert, empfangen die Füße beim Beschreiten des Barfußpfades eine Vielfalt an Sinneseindrücken. Unterschiedlichste Naturmaterialien schaffen eine lebenslustige Alternative zu ermüdenden Asphaltwegen. Dabei wechseln sich Teilstrecken mit angenehmen, weichen Belägen mit kurzen Abschnitten mit harten und unbequemen Materialien ab.

Ein Erlebnis mit vielen unterschiedlichen Naturbaustoffen wie: bunte Gesteinssplitter, Flusskieselpflaster, Quarzsande und Blähton, um nur einige der "harten" Materialien zu nennen; Fichtenzapfen, Pinienrinde, Holzhäcksel und Korkgranulat als Vertreter "weicher" Beläge sowie Besonderheiten wie farbige Glasgranulate und Mandelschalen. Der Gleichgewichtssinn wird dabei ebenso gefordert mit liegenden Holzpalisaden oder Holzpflasterrundlingen aus Lärche. Unterbrochen werden die Belagsflächen durch bepflanzte Beete, die stark riechen und auch betreten werden dürfen.

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Bei der Bepflanzung spielte der Riechsinn eine entscheidende Rolle. Eine Vielzahl von stark riechenden Pflanzen wurde ausgewählt, deren volle Wirkung sich oft sogar erst zu bestimmten Tages und Nachtzeiten (z. B. Nachtkerze) entfaltet. Ein Riech-Gang durch die Lavendel- oder Minzeflächen wird im Park der Sinne zum unvergesslichen Erlebnis werden.
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Das Erlebnis der Sinne liefen sich auch viele Mitglieder des Stadtrates und 2. Bürgermeister Norbert Schwalber nicht entgehen.
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Über die Notwendigkeit einer Einzäunung wurde lange im Stadtrat debattiert, aber letztlich doch mit großer Mehrheit beschlossen. Nur so lässt sich der Park gegen Hundekot und Vandalismus schützen. Eine dichte Bepflanzung vor allem auch mit Kletterpflanzen soll aber den Zaun schnell einwachsen und ihn damit unsichtbar machen.Nachdem jeder Teilnehmer aus dem Kinderstadtrat den Pfad ausgiebig getestet hatte gab es aus der Hand von Ludwig Fröhlich noch für jeden eine Muschel als Andenken an diesen Tag und bei strahlendem Sonnenschein ein Eis.
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Wer jetzt Lust bekommen hat den Park der Sinne zu besuchen kann gerne gesammelte Tannenzapfen mitbringen und in das dafür vorgesehene Feld einstreuen.

Der Sinnespark liegt direkt bei der Kneippanlage und ist von der
Unteren Kreuzstraße aus erreichbar oder vom Alten Postweg beim Gymnasium.

Die restlichen Meter müssen zu Fuß zurück gelegt werden.

 
Die Öffnungszeiten sind witterungsabhängig.
Geöffnet ist der Park, wann immer möglich, von
Mai bis Oktober zwischen 6.00 und 18.00 Uhr - täglich.





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