Abfallbeseitigung: Biomüll
Die Biotonne ist die bequemste Form zur Erfassung von organischen Abfällen und eine gute Ergänzung zur Eigenkompostierung. Besonders Bürger ohne Garten haben so die Möglichkeit, Bioabfälle der Kompostierung zuzuführen.
Durch die getrennte Erfassung des Biomülls wird die Hausmülltonne und die Verbrennungsanlage entlastet und aus dem organischen Abfall entsteht hochwertige Komposterde. Der Anschluss an die Biotonne ist freiwillig. Beachten Sie jedoch bitte, dass die auf der Trennliste aufgeführten organischen Abfälle nicht mehr in die Restmülltonne geworfen werden dürfen. Sollten Sie sich für die Biotonne interessieren, ist folgendes für Sie wissenswert:
In die Biotonne gehört Biomüll. Dies ist organischer Abfall aus der Küche, wie z.B. Obst- und Gemüsereste, Kaffee- und Teefilter, Eierschalen. Die genaue Trennliste befindet sich als Aufkleber auf Ihrer Biotonne.
Abgabemöglichkeiten für größere Mengen an Garten(grün-)abfall wie Hecken- und Grasschnitt erfragen Sie bitte in Ihrer Gemeindeverwaltung.
Die Biotonne gibt es in drei Größen. Es handelt sich um viereckige Rädertonnen. Bei Ihrer Gemeindeverwaltung liegen Formblätter zur Anmeldung der Biotonne aus. Hier sind auch die entsprechenden Kontrollmarken erhältlich, die auf die Deckeloberseite der Biotonne zu kleben sind.
Die Anmeldung muß der Grundstückseigentümer veranlassen. Die Biotonne wird von einer vom Abfallwirtschaftsbetrieb beauftragten Firma aufgestellt und geleert. Die Tonne ist Eigentum der Firma. Auch bei der Biotonne gibt es die Möglichkeit der Nachbarschaftstonnenregelung. Dies bedeutet, dass zwei unmittelbar benachbarte Grundstücke gemeinsam eine Tonne benützen können.
Bitte bei Abmeldung der Biotonne unbedingt die Kontrollmarke abgeben.
Die Abfuhrgebühr Biomüll beträgt vierteljährlich für die
- 80-Liter-Tonne 10,50 ¤
- 120-Liter-Tonne 16,05 ¤
- 240-Liter-Tonne 32,10 ¤
Hinweis und Tips zum Umgang mit der Biotonne
- Die Biotonne muß am Abfuhrtag ab 6.30 Uhr zur Leerung bereitstehen.
- Die Biotonne sollte auch dann zur Leerung herausgestellt werden, wenn sie noch nicht ganz voll ist.
- Die Biotonne sollte möglichst im Tonnenhäuschen oder an einem schattigen Platz stehen.
- Regelmäßige Tonnenreinigung - am besten mit Regenwasser - beugt einer Geruchsbelästigung vor.
- Zum Sammeln des Biomülls im Haushalt eignen sich sogenannte Vorsortiergefäße, die es in Haushaltswarenläden sowie im Lebensmitteleinzelhandel zu kaufen gibt. In diesen Läden sind auch Papiertüten für die Sammelgefäße, sowie Papiersäcke für die Biotonne erhältlich.
- Bioabfälle können auch in Papiertüten, Zeitungspapier oder Küchenkrepp eingewickelt werden (jedoch kein Hochglanzpapier). Dadurch werden Geruchsbelästigungen im Sommer, sowie das einfrieren im Winter verhindert. Mülleimerbeutel aus Kunststoff sind zum Sammeln der Bioabfälle nciht erlaubt.
- Feuchte organische Abfälle (z.B. Kaffee- und Teefilter) sollten gut abtropfen, bevor sie in das Vorsortiergefäß bzw. in die Biotonne geworfen werden.
- Flüssigkeiten gehören nicht in die Biotonne. Sie erhöhen die Geruchsproblematik und das Gewicht der Biotonne. Dies kann zu Problemen bei der Entleerung führen. Grasschnitt vor dem Einfüllen in die Biotonne abtrocknen lassen.
- Größere Mengen an Strauch- und Grasschnitt gehören auch weiterhin zur Grüngutannahmestelle.
- Desinfektionsmittel und sonstige Chemikalien dürfen nicht eingesetzt werden. Sie beeinträchtigen die Qualität des Kompostes und belasten die Umwelt.
Weitere Fragen beantwortet die Abfallberatung des Landkreises Augsburg unter Telefon 08232/9643-21 oder -22.
Folgende Mitarbeiter sind zuständig:
| Name | Telefonnummer | Zimmer |
|---|
| Eveline Weise | 08231 606 - 171 | 12 / Rathaus, Marktplatz 7 | | Uta Meidert | 08231 606 - 171 | 12/ Rathaus, Marktplatz 7 |
Formulare:
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