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Wertstoffsammelstellen
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Kunststoffe, Kartonagen, Sperrmüll und vieles mehr wird man an den 53 Wertstoffsammestellen im Landkreis Augsburg los. Doch es gibt auch einiges zu beachten: Wertstoffsammelstellen nur für die Landkreisbürger!


Die Wertstoffsammelstellen sind ausschließlich für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Augsburg, da dieses Sammelsystem über die Müllgebühren finanziert wird. Die Stadt Augsburg sowie die Nachbarlandkreise haben ihre eigenen Gebührensysteme und Abfallwirtschaftskonzepte.

Gebrauchsgegenstände aus Kunststoff zu den Mischkunststoffen!
Ausgediente Kunststoffgegenstände aus dem Haushalt wie Rührschüsseln, Wäschekörbe, Putzeimer, Gießkannen u. ä. sowie Spielzeug aus Kunststoff gehören auch zur Wertstoffsammelstelle. Verpackungen hingegen wie leere Farbeimer, Kanister und Kartuschen und leere Spraydosen müssen in den Gelben Sack.
Styropor ist nicht gleich Styropor!
Es wird zwischen Verpackungsstyropor und Baustyropor unterschieden. Verpackungsstyropor von beispielsweise Elektrogeräten muss über gelbe Säcke entsorgt werden, Styropor vom Bau kann zur Wertstoffsammelstelle gebracht werden.
Möbelaltholz ja, sonstige Hölzer nein!

Bei der strikten Trennung in Möbelaltholz und Altholz aus sonstiger Herkunft handelt es sich nicht um ein Verwertungsproblem, sondern um ein Finanzierungsproblem. Über die Müllgebühren dürfen nur Möbelalthölzer finanziert werden. In den Möbelaltholzcontainer gehören dementsprechend Möbel und Möbelteile aus Holz sowie Teppiche, Teppichboden, Flecht- und Sisalteppiche. Schranktüren mit Spiegel, Teilverglasung oder Metallteilen, z. B. Schrauben und Scharnieren, stören nicht. Wichtig ist jedoch, dass Schränke, Büffets und sonstige sperrige Gegenstände zerlegt angeliefert werden. Dadurch wird das Containervolumen besser ausgelastet.

Das Altholz wird anschließend sortiert, geschreddert und in einem Biomasseheizkraftwerk verwertet. Baurenovierungsabfälle aus Holz wie Fenster, Türen, Holzfußböden, Laminat, Paneele und ähnliche Holzabfälle fallen nicht unter die Kategorie Möbelaltholz und können in der Abfallverwertungsanlage in Augsburg-Lechhausen (AVA GmbH, Tel. 08 21 / 74 09 - 333) oder bei anderen privaten Entsorgungsfirmen kostenpflichtig entsorgt werden.

Sperrmüllcontainer für sperrige Abfälle!

In den Sperrmüllcontainer gehören Gegenstände wie Polstermöbel, Matratzen, PVC- und Linoleum-Bodenbeläge, Teppichrasen - d. h. sperrige Abfälle, die nicht in die Restmülltonne passen. Der Inhalt des Sperrmüllcontainers wird in der Abfallverwertungsanlage in Augsburg (AVA GmbH) verbrannt. Kleinteile sind je nach Material als Restmüll oder im entsprechenden Container am Wertstoffhof zu entsorgen.
Elektrogeräte ja - egal ob groß oder klein!

Privat genutzte Elektrogroßgeräte und Elektrokleingeräte können abgegeben werden, Beispiele: Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen, Bildschirme, Rechner, Bügeleisen, Toaster, Kaffeemaschinen, Elektrowerkzeug und elektronisches Spielzeug.
Altpapier - sowohl Papier, Pappe, Karton als auch Druckerzeugnisse!
Seit Juli muss an den Wertstoffsammelstellen nicht mehr zwischen Druckerzeugnissen und Kartonagen getrennt werden. In den Container gehören sowohl Zeitungen, Zeitschriften, Illustrierte, Prospekte, Kataloge, Bücher, Hefte, Schreibpapier, Briefumschläge, Verpackungen als auch Papier, Pappe, Karton wie Papiertüten, Papiersäcke, Eierkartons. Kartonagen bitte flach zusammenlegen, Verbundverpackungen wie Milch- und Safttüten gehören in den Gelben Sack.

Bei vollen Behältern auf Nachbarsammelstellen ausweichen!
Es kann vorkommen, dass vor allem die Behälter für Sperrmüll, Möbelaltholz, Mischkunststoffe oder Schrott schon während der Öffnungszeiten voll werden. Deshalb wird dringend empfohlen, sich bei größeren Anlieferungen vorher zu informieren. Aufgrund der begrenzten Kapazitäten können die Wertstoffe in so einem Fall grundsätzlich an eine benachbarte Sammelstelle gebracht werden. Die Betreuer geben gerne entsprechende Auskünfte.

Wertstoffhöfe sind keine Tauschbörsen!

Es ist nicht erlaubt bereits abgelieferte Wertstoffe aus den Wertstoff-containern zu entnehmen. Mit der Übergabe auf der Wertstoffsammelstelle sind die Wertstoffe nämlich ins Eigentum der Industrie (bei sämtlichen Elektrogeräten) bzw. des Abfallwirtschaftsbetriebs übergegangen. Außerdem würde der Betrieb der Wertstoffsammelstellen gestört werden, wenn sich die Anlieferer zugleich als „Schatzsucher" betätigen und es besteht zudem erhöhte Unfallgefahr.

Was geht sonst noch?

Auch Altmetalle, Flachglas, Altkleider und -schuhe, Speisefette und -öle, Kork und sogar Energiesparlampen, Gerätebatterien und CDs werden auf den Wertstoffsammelstellen kostenlos angenommen.








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