Bereits zum 44. Mal wiederholt sich der Serenadenabend. Nachdem das Kulturbüro als Veranstalter in den vergangenen Jahren immer wieder, bedingt durch schlechtes Wetter, in die Sporthalle ausweichen musste, stand dieses Jahr - wörtlich - alles unter einem guten Stern. Das zeigte sich schon optisch durch die frisch gestreuten Blumen in Form eines Notenschlüssels, dazu das Motto des Abends. Die wunderbare Idee wurde, in zwei Stunden liebevoller Handarbeit, von den Mitarbeitern der Stadtgärtnerei für die Königsbrunner Besucher gelegt.
Kulturbüroleiter Franz Moritz wusste die Besucher mit kleinen Geschichten, während der im Hintergrund wechselnden Akteure, bei Laune zu halten. Den Anfang machte der Koreanische Frauenchor, ein Leckerbissen für die Augen und Ohren. Gefolgt von einem Vokalensemble des Gymnasiums Königsbrunn. Bei Barbara Ann, das ja nun wirklich schon oft kopiert wurde, konnten die Besucher mitwippen.
Kraft und Dynamik bot die Kombination des Königsbrunner Gemeinschaftschores unter Leitung von Christoph Teichner mit dem Sinfonieorchester der Sing- und Musikschule unter Leitung von Robert Weisser. Und obwohl Königsbrunn wirklich weit von jeglichen Weltmeeren entfernt ist, hat der Königsbrunner Seemannschor einen beachtlichen Bekanntheitsgrad erreicht. Der schon über die Grenzen des Schwabenlandes hinausschwappt.
Der jüngste Konzertgänger kam noch in Begleitung seiner Mammi - Rechts Natalie Rohrer Eine italienische Tango-Serenade bot der Akkordeonverein Monday Evening - also Montag Abend, weil da wird immer fleißig geübt. Nach einer Sologesangseinlage von Natalie Rohrer ging es musikalisch und optisch wieder ein paar Jahrhunderte zurück. Totus Floreco betete ganz zart den Sommer an. Weitere Darbietungen kamen vom Gesangverein Liederkranz unter Leitung von Josef Hauber, dem Evangelischen Posaunenchor unter Leitung von Horst Günzel. Kein schöner Land war das gemeinsame Abschiedslied.
Gehen musste keiner, denn das Wetter war perfekt und der Freundeskreis der Sing- und Musikschule Königsbrunn hatte schon Bänke aufgestellt und bot gestrichene Brote zum Wein oder Bier.
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