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Eichenprozessionsspinner

An städtischen Eichen wurden Raupen des Eichenprozessionsspinners entdeckt – bitte vermeiden Sie jeden Kontakt zu den Tieren und zu deren Gespinste!

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Raupen des Eichenprozessionsspinners sind gesundheitsgefährdend - deshalb: Kontakt vermeiden! Foto Sabine Jonas

Befall an 13 Eichen

Vorausschauend hatte der Königsbrunner Betriebshof die städtischen Eichen schon seit Wochen gezielt im Blick: Regelmäßig hat eine Baumkontrolleurin die Bäume begutachtet – nun wurde auch in Königsbrunn an 13 Eichen der Eichenprozessionsspinner entdeckt. Die Fachfirma, die die Insekten ordnungsgemäß entsorgt, ist bereits beauftragt und wird in dieser und in der kommenden Woche die Nester entfernen.


Betroffene Straßen
Betroffen sind die Gartenstraße, die Geigerstraße, die Lechstraße, der Rosenpark, der Spielplatz Augustus Nord, der Bolzplatz, die Freisportanlage sowie der Sport- und Freizeitpark West. Befallene Eichen, die in der Nähe von Wegen und Plätzen mit Fußgängerverkehr stehen, wurden abgesperrt und mit Warnschildern markiert.


Weiße Behaarung und dunkle Streifen
Gesundheitsgefährlich sind nicht die Nachtfalter selbst, sondern nur die Raupen, die in "Prozessionen" von mehreren Hundert Tieren auf den Bäumen Richtung Krone unterwegs sind, um dort das Eichenlaub zu fressen. Zu erkennen sind die Raupen, die ca. 1 – 5 cm groß sind, an ihrer weißen Behaarung und dem dunklen Streifen auf der Oberseite; unten sind sie gelblich-weiß gefärbt.


Kontakt vermeiden!
Das Berühren der Raupen und Gespinstnestern sollte unbedingt vermieden werden, da die langen weißen Härchen ansonsten Hautentzündungen und Allergien der Atemwege auslösen können. Falls es doch zu einem Kontakt gekommen ist, sollte die Kleidung gewaschen und die Haut mit Wasser und Seife gereinigt werden. Wenn erhebliche Hautreizungen oder Allergien wie Atemnot oder Husten auftauchen, ist es ratsam, umgehend einen Arzt aufzusuchen.

 

 

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