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Lechfeldmuseum Königsbrunn

Das Lechfeldmuseum präsentiert in verschiedenen Themenräumen die Anfänge in Königsbrunn und den bäuerlichen Alltag, die Wohnverhältnisse und die Kleidung der Gründungssiedler des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts.

Das Museum zeigt die Faszination des technischen Fortschritts und die damit verbundene Verbesserung der Lebensqualität im Laufe der Geschichte. Es dokumentiert aber ebenso das Schwinden überlieferter Lebens- und Arbeitswelten. Mittlerweile sind dort mehr als 4.500 Exponate ausgestellt. In der Heimatvertriebenenstube wird die Erinnerung an die Vertriebenen und Flüchtlinge aus dem Sudetenland, Egerland und Siebenbürgen wachgehalten. Das Kulturbüro Königsbrunn kümmert sich um die Pflege, sowie Innovation als auch um die Führungen.

 

Königsbrunn ist eine junge Stadt. Im Jahre 1833 wurden "auf Geheiß der Königlichen Regierung von Schwaben und Neuburg" zwei Brunnen "zur Labon von Mensch und Tier" gegraben. Drei Jahre später errichteten die ersten Siedler bei den Königsbrunnern ihre Häuser.

Eine der ersten Käthe-Kruse-Puppe ist hier zu besichtigen.

Unter anderem Postkarten und Poststempel kann man hier betrachten. Denn auch die Post musste damals bereits zum Empfänger gelangen.

Hier staunt ein manches technisches Genie, welche Qualität, Feinheit und Funktionalität die damaligen Uhrwerke bereits hatten.

Das tägliche Leben war eingebunden in einen tiefen christlichen Glauben. Dieser Glaube regelte auch die Zeiten von Arbeit und Muße. Sonntagsarbeit war strengstens untersagt.

 Sticken, Häkeln und Stricken wurde nicht eher als Arbeit, mehr als Hobby angesehen.

Tisch- und Bettwäsche waren das Ergebnis harter Eigenarbeit. Sie begann mit der Flachsbearbeitung an Hechel, Grob- und Feinbreche, Kunkel und Spinnrad.

Selbstgebastelte Spielzeuge von den Vätern – das blieb eher den Kindern aus „besser gestellten“ Familien.

Die original eingerichtete Wohn- und Schlafstube präsentiert sich im Lechfeldmuseum so realistisch, als ob jeden Moment die Bäuerin oder der Bauer des 19. Jahrhunderts erscheinen würde.

Die Sonntagskleider und Trachten signalisierten Herkunft und Stand. Festtagsgewänder konnten damals aber nur bedingt gewaschen werden und wurden daher gelegentlich zum Domizil für Ungeziefer. Aber mit einer originellen Flohfalle haben unsere Vorfahren auch hier Ihren Erfindergeist unter Beweis gestellt.

Ob alte Schulbänke, Frisiertische, Bäckerei oder Schusterwerkstatt, hier wird man nochmals in die damalige Zeit versetzt.

In der Heimatvertriebenenstube wird die Erinnerung an die Vertrieben und Flüchtlinge aus dem Sudetenland, Egerland und Siebenbürgen wachgehalten.

Lechfeldmuseum Königsbrunn

Schwabenstraße 38
86343 Königsbrunn

Öffnungszeiten:
jeden ersten So. im Monat von 10.00-12.00 Uhr (außer im August),
jeden zweiten So. im Monat von 14.30-16.30 Uhr (außer im August).

Führungen:
Führungen finden während den Öffnungszeiten statt.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen erhalten Sie im Kulturbüro:

Kulturbüro Königsbrunn

Marktplatz 9, 86343 Königsbrunn

Öffnungszeiten:
Mo.-Fr. 8.00-12.30 Uhr
Di. und Do. 15.00-18.00 Uhr