Sprungziele
Stadt Königsbrunn

Bundesweiter Probealarm am Donnerstag, 10. September 2026 ...

Meine Stadt
Rathaus & Bürgerservice

... um 11:00 Uhr auch in Königsbrunn! Sirenen, Cell Broadcast und NINA werden getestet – Warninfrastruktur im Landkreis weiter ausgebaut

Überprüfen der Katastrophenschutz-Warnkanäle

Bundesweit werden am Donnerstag, 10. September 2026, um 11:00 Uhr verschiedene Warnsystem für den Bevölkerungsschutz getestet – auch in Königsbrunn. Der Katastrophenschutz überprüft seine Systeme daraufhin, ob sie einwandfrei funktionieren, und um sie aufeinander abzustimmen. Deshalb werden die rund 206 Katastrophenschutz-Sirenen des Landkreises laufen. 


Warum wird dieser Probealarm durchgeführt? Wie klingen Katastrophenschutz-Sirenen? 

Im Ernstfall ist eine flächendeckende Alarmierung der Bevölkerung notwendig, damit sie sich rechtzeitig in Sicherheit bringen kann. Deshalb ertönt etwa eine Minute lang ein andauernd auf- und abschwellender Heulton bei schwerwiegenden Gefahren – beispielsweise bei drohenden Hochwasserereignissen, bei einem Großbrand, bei Trinkwasserverunreinigung oder bei einem Gefahrgutunfall mit freigesetzten Schadstoffen. Das Sirenenheulen soll die Bevölkerung warnen und dazu veranlassen, die Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Lautsprecherdurchsagen zu achten, die alle wichtigen Informationen und Handlungsanweisungen vermitteln, sowie gegebenenfalls auch andere Personen, die sich nicht selbst helfen können, nach Möglichkeit zu unterstützen. Damit dies im Ernstfall gewährleistet ist, dient der Probealarm neben dem Überprüfen des Warnsystems also auch dazu, die Bevölkerung auf die Wichtigkeit und Bedeutung des Heultones zu sensibilisieren, damit sie im Ernstfall richtig handelt.



Mobile Lautsprecher, NINA, Cell Broadcast: Zusätzliche Warnmöglichkeiten und deren Funktionstest

  • Zusätzlich zu den Sirenen gibt es im Landkreis Augsburg 21 schnell einsetzbare Mobile Lautsprechanlagen (sogenannte MOBELAs), die Durchsagen ermöglichen und auch als mobile Sirenen fungieren können. Diese Lautsprechanlagen sind bei mehreren Feuerwehren stationiert – auch in Königsbrunn – und können schnell auf Fahrzeugen der Feuerwehr befestigt werden. Auf diese Weise kann die Bevölkerung zeitnah gewarnt werden. Für bestimmte Ereignisse sind bereits Fahrtrouten vordefiniert, sodass ein möglichst schneller und effektiver Einsatz stattfinden kann. Am 10. September 2026 wird auch die Funktionsfähigkeit einiger MOBELAs überprüft.
     
  • Eine weitere Warnmöglichkeit zu einer Gefahrenlage ist beispielsweise die kostenfreie Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz NINA, deren einwandfreies Funktionieren ebenfalls am 10. September 2026 getestet wird. Die App lässt sich kostenlos im Google Play Store (Android-Geräte) und im App Store (iOS-betriebene Geräte) downloaden. Wer NINA installiert hat, wird durch eine Push-Benachrichtigung auf das Smartphone über Gefahren informiert und erhält konkrete Verhaltenshinweise für den Selbstschutz.
     
  • An diesem Warntag wird auch das Warnsystem "Cell Broadcast" getestet. Dabei werden Kurznachrichten mit Gefahrenhinweisen an Mobiltelefone verschickt, die in dem jeweiligen Gefahrenbereich eingebucht und angeschaltet sind. Die Nachricht wird im Auftrag der Katastrophenschutzbehörden von den Mobilfunkanbietern in die einzelnen Empfangszellen gesendet und ist für die Empfangenden kostenfrei.

    Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe informiert detailliert unter diesem Link zu "Cell Broadcast".

     

Bitte beachten Sie:
Gegen 11:45 Uhr erfolgt die Entwarnung über die Kanäle, über die zuvor gewarnt wurde. Auch die Warn-App NINA gibt eine Entwarnung.

 

Rückmeldung zum bundesweiten Warntag erwünscht: Online-Umfrage 

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) bittet die Bürgerinnen und Bürger darum, sich an einer Online-Umfrage zum bundesweiten Warntag zu beteiligen. Dabei können persönliche Erfahrungen und Rückmeldungen zu den verschiedenen Warnmitteln geteilt werden. Die Ergebnisse helfen dabei, die Warnsysteme weiterzuentwickeln und mögliche Schwachstellen zu erkennen. Die Online-Umfrage ist auf der Website des BBKs zu erreichen unter:  www.warntag-umfrage.de

Warnung und Vorsorge für den Ernstfall

Nachricht teilen