Europaplatz: Bebauung verschoben ...

... aufgrund extrem gestiegener Baukosten und einem erhöhten Zinsniveau.
Am 1. Februar 2024 wurden die Ergebnisse des Ideen- und Realisierungswettbewerbs zur Neugestaltung des Europaplatzes präsentiert.
14 Architekturbüros hatten damals ihre Entwürfe eingereicht.
- Ziel war, den Platz im Norden und im Osten durch ein "Europahaus" zu umfassen und den Platz selbst mit mehr Aufenthaltsqualität zu optimieren.
Das Europahaus sollte im Erdgeschoss Gastronomie anbieten, im oberen Bereich Wohnungen.
Ein Ideenteil des Wettbewerbs umfasste zudem den Bereich südlich des Kinos bis zur Einmündung der St.-Johannes-Straße:
- Hier sollte ein Mobilitätshub entstehen, der das Thema Parken, Serviceangebote im Bereich Mobilität sowie Gewerbe und Wohnen vorsah – samt Dachgarten mit Laubengang.
Als Bauherr für dieses große innerstädtische Projekt war die städtische Gesellschaft für Wohnungsbau und Gewerbeansiedlung der Stadt Königsbrunn (GWG) vorgesehen.
Das anhaltende Zusammenspiel von hohen Baukosten, hohen Energiekosten, unklarer Förderkulisse und hohen Finanzierungszinsen führt dazu, dass das Projekt Mieten erfordern würde, die im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld am Königsbrunner Immobilienmarkt weder im wohnungswirtschaftlichen noch im gewerblichen Bereich auf Akzeptanz treffen.
Daher muss die Bebauung des Europaplatzes aus wirtschaftlichen Gründen leider auf unbestimmte Zeit verschoben werden!
Die GWG konzentriert sich nun auf den geplanten Bau am Alten Pfarrhof in der Bürgermeister-Wohlfarth-Straße am Kreisverkehr zur Königsallee. Hier sollen ab kommendem Jahr 25 weitgehend öffentlich geförderte Seniorenwohnungen entstehen.