Kommunale IT-Zusammenarbeit wächst

Königsbrunner IT betreut ab September 2024 den Mittelschulverband Merching.
1. Bürgermeister Franz Feigl begrüßte Anfang August 2024 seinen Amtskollegen Helmut Luichtl, 1. Bürgermeister aus Merching, im Königsbrunner Rathaus. Anlass war die Vertragsunterzeichnung einer Zweckvereinbarung zwischen der Königsbrunner IT und dem Mittelschulverband Merching. Neben der Grund- und Mittelschule in Merching werden ab 1. September 2024 auch die drei Bobinger Grundschulen und die Mittelschule unserer Nachbarkommune von unserer Abteilung für Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) betreut. Insgesamt neun Grundschulen und drei Mittelschulen aus verschiedenen Gemeinden profitieren dann ab dem Schuljahr 2024/2025 von dem gebündelten IT-Know-how aus Königsbrunn.
Was umfasst eine Schul-IT?
Die IT-Betreuung einer Schule umfasst die gesamte technische Infrastruktur. Die IT-Profis haben die Aufgabe, sicherzustellen, dass der Unterricht diesbezüglich reibungslos funktioniert und pädagogischen Anforderungen entspricht:
So beinhaltet eine IT-Betreuung beispielsweise neben der Wartung des Schulnetzwerks (LAN und WLAN-Verbindungen), der Betreuung von Schulservern und der Installation, Wartung und Reparatur von Computern, Tablets oder Druckern auch die Schulung von Lehrkräften zur effektiven Nutzung der IT-Ressourcen im Unterricht. Die Einhaltung des Datenschutzes, der Schutz vor Cyberangriffen und das Implementieren von Backup-Systemen, um Datenverluste zu verhindern, sind beispielsweise Aufgaben, die unter dem Titel Sicherheitsmanagement einer Schule zu verstehen sind. Um zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden, gehört auch eine langfristige Planung der IT-Infrastruktur zu den Aspekten einer umfassenden IT-Betreuung.
Kommunale IT-Zusammenarbeit
Anstelle verschiedener Firmen für Dienstleistungen und Services in Anspruch zu nehmen, kommt das IT-Wissen und die Betreuung bei dieser Form der kommunalen Zusammenarbeit nun aus einer Hand. Denn gerade kleinere Gemeinden und ihre Schulen können sich kaum eine eigene IT-Abteilung leisten und die hohen Anforderungen an IT-Standards erfüllen. Deswegen greifen mittlerweile die Gemeinden Graben und Kutzenhausen sowie die Verwaltungsgemeinschaft Großaitingen mit den Gemeinden Großaitingen, Kleinaitingen und Oberottmarshausen auf das gebündelte IT-Know-how der Königsbrunner IuK-Abteilung zurück.
Ein weiterer Vorteil dieser Kooperationen in Zeiten des Fachkräftemangels: Es entsteht unter den Kommunen keine Konkurrenz um Personal – und auch zu Urlaubszeiten oder bei Krankheitsfällen bleibt die Betreuung durch Profis gesichert.
Um dem erhöhten Betreuungsbedarf gerecht zu werden, wächst das Team der Königsbrunner IT in den nächsten Monaten auf insgesamt zehn Mitarbeiter und einen Auszubildenden.
Erst im Juni 2024 zog die IuK-Abteilung in neue Räumlichkeiten, die ausreichend Platz für das größer werdende Team bieten und dem Konzept "New Work" entsprechen.