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Der Lech – ein gezähmter Wildfluss

Steiniges Kind der Eiszeit

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Noch vor 100 Jahren war der Lech ein ungezähmter, wilder Fluss. Bei jedem Hochwasser hat er große Mengen Schotter aus den Alpen flussabwärts transportiert. Dadurch hat sich sein Aussehen beinahe jährlich verändert. Überall im Flusslauf gab es große Kiesbänke, der Fluss selbst war in zahlreiche unterschiedlich große Arme aufgeteilt. Auch diese haben sich ständig verändert. Mittlerweile sieht der ehemalige Wildfluss allerdings ganz anders aus. Heute bildet er vor allem eine Kette von Stauseen.

Im Gegensatz zur Wertach, die weiter westlich verläuft, hat der Lech eine typische milchig grünblaue Farbe. Die kommt – wie auch bei anderen Gebirgsflüssen wie der Isar oder dem Inn – von gelösten Mineralien aus dem Kalkgestein der Alpen, die der Lech auf seiner langen Reise nach Norden mitführt.

  • Wie ist die Landschaft an Lech und Wertach entstanden?
  • Ein „Kind der Eiszeit“
  • Biber-, Donau, Riß- und Würmkaltzeit
  • Der Lech tritt auf den Plan
  • Die letzte Eiszeit
  • Zusätzliche Informationen am Wegrand